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Solar-Preis verliehen: SMA-Gründer Günter Cramer und Water Missions International aus den USA erhalten SolarWorld Einstein Award
Hamelner Nachwuchswissenschaftlerin mit SolarWorld Junior Einstein Award geehrt
Bonn/ Frankfurt am Main, 25. September 2012
Menschen, die sich um die Solarenergie verdient gemacht machen, zeichnete die SolarWorld AG heute Abend (25. September) im Rahmen des internationalen Kongresses EUPVSec in Frankfurt am Main aus. Das Unternehmen ehrte mit dem „SolarWorld Einstein Award“ SMA-Mitbegründer Günther Cramer, und Molly und George Greene, die Gründer der US-amerikanischen Hilfsorganisation Water Missions International. Der Nachwuchspreis ging an die Physikerin Dr. Bianca Lim vom Institut für Solarenergieforschung in Hameln. Die Auszeichnungen wurden bereits zum 8. Mal vergeben.
Mit Günther Cramer erhielt die Auszeichnung diesmal einer der Pioniere der Erneuerbaren Energien: Gemeinsam mit seinen Partnern formte der Elektroingenieur aus einem kleinen Start-up in einer Kasseler Bäckerei innerhalb von 30 Jahren einen Weltkonzern. SMA hat heute über 5500 Mitarbeiter und ist Technologie- und Marktführer bei Solar-Wechselrichtern, dem Herzstück jeder Solarstromanlage.
Ein weiterer Preis ging erstmals an zwei US-Amerikaner: Molly und George Greene nutzen Solarstrom, um Wasseraufbereitungssysteme in Entwicklungsländern und Katastrophenregionen zu betreiben. Die von ihnen gegründete Hilfsorganisation Water Missions International hat bereits über 600 Projekte in 49 Ländern umgesetzt. Es ist ihr Verdienst, dass durch sauberes Trinkwasser in zahlreichen Dörfern die Kindersterblichkeit, die Belastung der Menschen mit Parasiten und die Zahl chronischer Erkrankungen zurückgegangen sind. Weltweit, so schätzt man, haben etwa 1,2 Milliarden Menschen keinen Zugang zu sauberem Wasser.
Der „SolarWorld Junior Einstein Award“ wurde in diesem Jahr an die Physikerin Dr. Bianca Lim vom Institut für Solarenergieforschung in Hameln verliehen. Die 30-Jährige hat in ihrer Dissertation die Bor-Sauerstoff-Verbindungen untersucht, die zu einem Sinken des Wirkungsgrades bei Solarzellen führen. Ihr gelang es, das Phänomen zu erklären und ein praxistaugliches Verfahren zu entwickeln, das die Wirkung dieser Verbindungen vermindert.
SolarWorld Einstein Award Preisträger 2011
Dr. Bertrand Piccard und das Solar Impulse-Team erhalten SolarWorld Einstein Award
Freiburger Nachwuchswissenschaftler mit SolarWorld Junior Einstein Award ausgezeichnet
05.09.2011
Die SolarWorld AG verleiht heute Abend bereits zum siebten Mal den SolarWorld Einstein Award. Die Preisverleihung findet im Rahmen der 26. Europäischen Photovoltaikmesse und -konferenz statt. Der SolarWorld Einstein Award 2011 geht an das Team von Dr. Bertrand Piccard und André Borschberg für die Entwicklung des Solarflugzeuges Solar Impulse, das ohne Treibstoff Tag und Nacht fliegt. Der erste Nachtflug und ein innereuropäischer Flug sind bereits geglückt. Der nächste Meilenstein des Projektes Solar Impulse wird der Flug um die Welt sein.
„Wir zeichnen damit Persönlichkeiten aus, die mit ihrer Arbeit auf die aktuellen Herausforderungen der Menschheit aufmerksam machen. Solar Impulse zeigt, dass wir mit technologischer Innovation und Mut zu neuen Denkweisen die Abhängigkeit von fossilen Ressourcen überwinden können“, begründet der Vorstandsvorsitzende der SolarWorld AG, Dr.-Ing. E. h. Frank Asbeck, die Auswahl der Preisträger.
Der SolarWorld Junior Einstein Award 2011 geht an den Freiburger Physiker Paul Gundel. Der 30-Jährige hat in seiner Dissertation am Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE neue mikroskopische Messmethoden für die Charakterisierung von Silizium und Solarzellen entwickelt. Für die Solarzelle entscheidende Eigenschaften wie die Elektronenlebensdauer oder mechanische Spannungen können so mit einer deutlich höheren Genauigkeit gemessen werden. „Die Solarzellen der Zukunft werden in ihrem Aufbau feinere Strukturen als die heutige Generation aufweisen. Dafür benötigt die Photovoltaikbranche präzisere Messmethoden, um Strukturen und Eigenschaften umfassend und lokal charakterisieren zu können. Paul Gundel hat die herkömmlichen Grenzen der Physik in Sachen örtliche Auflösung und Nachweisgrenze überlistet, indem er eine clevere Idee konsequent umsetzte. Er stellt Wissenschaft und Industrie ein neuartiges Werkzeug zur Verfügung, das helfen wird, Solarzellenwirkungsgrade zu steigern“, begründet Dr. Holger Neuhaus die Entscheidung der Jury.
Die Preisverleihung findet im Cruise Center Hamburg-Altona statt. Es ist die erste Veranstaltung überhaupt, die in dem erst im Juni eröffneten Kreuzfahrt-Terminal über die Bühne geht. Der SolarWorld Einstein Award wird seit 2005 an Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Gesellschaft verliehen, die sich im besonderen Maße um die Entwicklung der Photovoltaik verdient gemacht haben. Frühere Preisträger sind Prof. Dr. Klaus Töpfer, Dr. Hermann Scheer, Prof. Dr. Adolf Goetzberger und Dr. Rupert Neudeck.
Über die SolarWorld AG: Der Konzern SolarWorld AG (ISIN: DE0005108401) ist ein weltweit führender Markenanbieter hochwertiger kristalliner Solarstromtechnologie. Seine Stärke ist die Vollstufigkeit in der solaren Produktion. Vom Rohstoff Silizium über Wafer, Zelle und Modul bis zur schlüsselfertigen Solarstromanlage jeder Größe vereint der Konzern alle Wertschöpfungsstufen. Zentraler Geschäftsbereich ist der Vertrieb von Qualitätsmodulen an den Fachhandel und kristalliner Wafer an die internationale Solarzellenindustrie. Die Konzernzentrale ist in Bonn. Die größten Fertigungen unterhält der Konzern in Freiberg/Deutschland und Hillsboro/USA. Nachhaltigkeit ist Basis der Konzernstrategie. Unter dem Namen Solar2World fördert der Konzern Hilfsprojekte in Entwicklungsländern mit netzunabhängigen Solarstromlösungen, die beispielgebend für eine nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung sind. Weltweit beschäftigt SolarWorld rund 3.500 Menschen. Die SolarWorld AG ist seit 1999 börsennotiert und heute unter anderem im Technologieindex TecDAX und im ÖkoDAX sowie im Nachhaltigkeitsindex NAI gelistet.